PTCA mit Stent als Herzensretter
Die koronare Herzkrankheit
ist in Deutschland die Todesursache Nummer eins - über 200.000 Menschen sterben
jährlich an der Folge verengter Herzarterien. Doch vielen Patienten könnte mittels
moderner Medizintechnologie sicher und dauerhaft geholfen werden.
Bei der sogenannten perkutanen transluminalen koronaren Angioplastie (PTCA)
wird in einer Kleinstoperation über die Leiste ein Ballonkatheter in die Arterie
eingeführt, der an der blockierten Stelle auf-gedehnt wird, das Gefäß erweitert
und so die Durchblutung verbessert. Bei diesem Eingriff kann zusätzlich eine
metallische Gefäßstütze, ein sogenannter Stent, an der verengten Stelle positioniert
und durch die Aufdehnung des Ballons an die Gefäßwand gedrückt werden. Der Stent
verbleibt in der Arterie und garantiert somit dauerhaft einen ungehinderten
Blutdurchfluss.
"Der Einsatz der PTCA in Verbindung mit einem Stent ist ein großer medizinischer
Fortschritt, der dem Patienten zu Gute kommt, denn das minimal-invasive Verfahren
schont den Organismus des Pati-enten. Durch das Einsetzen von Stents wird außerdem
die Effizienz des Verfahrens erhöht, weil Folgeeingriffe minimiert und Risiken
vermindert werden können," so Prof. Dr. Christian Hamm, Direktor Direktor Kardiologie
an der Kerckhoff Klinik, Bad Nauheim, und Mitglied des Gesundheitsforum Medizinprodukte
und Innovation.

Klinische Studien haben
gezeigt, dass Stents die Notwendigkeit teurer, wiederholter Eingriffe um 9 bis
14 Prozent reduzieren und damit auch kostensenkend wirken. Das Gesundheitsforum
Medizinprodukte und Innovation, in dem sich führende deutsche Fachärzte zusammengeschlossen
haben, fordert daher, innovative Therapien detailliert und auf ihre Erstattungsfähigkeit
hin zu prüfen und hierbei in erster Linie das Wohl des Patienten im Auge zu
behalten.
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![]() HerzAkutMedizin. von Hans-Reinhard Zerkowski, G. Baumann |
