Grippe, was ist das?
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Wie sie entsteht, wie man sie bekämpft

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, füllen sich wie jedes Jahr erneut die Arztpraxen. Erkältung und Grippe schlagen wieder zu. Letztes Jahr haben während der „Grippesaison“ fast 5 Millionen Deutsche wegen akuter Grippebeschwerden einen Arzt aufgesucht.

Was ist Grippe?

Bei Grippe, auch Influenza genannt, handelt es sich um eine Infektion der oberen und/oder unteren Atemwege, die durch Influenzaviren verursacht wird. Die Viren verbreiten sich beim Sprechen, Niesen, Husten oder mit einem einfachen Händedruck durch die so genannte Tröpfcheninfektion. Dieser Übertragungsweg macht die Grippe sehr ansteckend. Das Grippevirus dringt dann über die Tröpfchen in die Schleimhäute der Atemwege ein und vermehrt sich rasant.

Wie erkenne ich eine Grippe?

Im Gegensatz zu einer Erkältung nimmt die Grippe einen schweren Verlauf. Die Krankheit beginnt meist plötzlich und mit hohem Fieber. Abgeschlagenheit, starke Glieder- und Kopfschmerzen, trockener, schmerzhafter Husten und Unwohlsein sind sichere Anzeichen. Fatal an der Influenza sind die lange Krankheitsdauer und die Schwächung des Immun-systems. Der Kranke leidet noch Wochen nach Auftreten der Krankheit unter Schweißausbrüchen und fühlt sich sehr schwach.

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Was tun?

Wen die Grippe befallen hat, der sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Besonders Personen ab 65 Jahren, Patienten mit chronischen Atemwegs- und Herzerkrankungen sowie Diabetiker sollten mit einer Influenza nicht spaßen. Denn eine Grippeerkrankung kann zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen. Die Influenzaviren schwächen die Körperabwehr dermaßen, dass andere Krankheitserreger leicht in den Körper eindringen können. Es kann zu Lungenentzündung, Bronchitis oder sogar zu einer Entzündung des Herzmuskels kommen.

Impfen heißt die Devise!

Tatsächlich gibt es nur einen verlässlichen Schutz gegen die Grippe: die rechtzeitige Impfung. „Die Grippeschutzimpfung kann nicht durch Medikamente ersetzt werden“, warnt Dr. Nikolaus Frühwein von der Bayerischen Gesellschaft für Immun- und Tropenmedizin und Impfwesen. Zur bevorstehenden kalten Jahreszeit sollten daher Senioren ab 65 Jahre, Diabetiker und Personen, die häufig mit anderen Menschen Kontakt haben, unbedingt eine Grippeschutzimpfung durchführen lassen. Speziell für diese Risikogruppen wurde ein neuer Impfstoff entwickelt. Er ist mit einem Verstärker (Adjuvans) versehen, um die Immunreaktion zu steigern. Da sich die Viren laufend verändern, muss die Impfung jedes Jahr wiederholt werden. Der günstigste Zeitpunkt für eine Impfung liegt zwischen September und Oktober. Sie kann aber in besonderen Fällen bis März nachgeholt werden.

Weitere Infos unter:   www.chiron-behring.de      

Ansprechpartner: Gordon Lueckel
Tel. 0221 – 130 560 60

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letztes Update: 20.02.2005
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