Guter Rat für Allergiker
MedPort - Fachbereiche - Allergologie - Guter Rat für Allergiker
 
  
 
 

Das empfiehlt der Bundesverband der Pneumologen

  1. Finden Sie das auslösende Allergen heraus! Gerade bei den jetzt aktuellen Pollenallergien ist das unschwer durch Hautteste und ggf. durch Blutuntersuchungen möglich.
  2. Wichtig ist, Antigenkontakte zu vermeiden:
    1. Richtig lüften.
    2. Haare abends auswaschen.
    3. Schlafzimmer häufig naß wischen.
    4. keine Staubfänger im Schlafzimmer.
    5. Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen.
    6. Keine Gartenarbeit bei schönem Wetter.
    7. Kein Jogging durch Wiesen und Felder.
    8. Richtige Urlaubsplanung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
    9. Keine Haustiere bei allergischen Patienten.
  3. Information zum Pollenflug: Um richtig planen zu können sollte der Pollenflugwarndienst im Radio oder die Pollenvorhersage in der örtlichen Presse verfolgt werden. Aktivitäten im Freien sollten darauf abgestimmt werden.
  4. Konsequente Behandlung: In Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Pneumologen sollte ein Behandlungskonzept erstellt werden. Dieses Konzept sollte die zur Akutbehandlung notwendigen Medikamente, die Dauermedikation und die Notfallbehandlung beinhalten.
  5. Kontrolle der Beschwerden: In einem Symptomkalender sollten Beschwerden und Medikamentenverbrauch, ggf. auch die Lungenfunktion dokumentiert werden. Gerade die dauernde Messung der Lungenfunktion, die sog. Peak Flow Messung, erleichtert die Erkennung neuer Asthmaursachen und hilft bei der Therapieentscheidung.
  6. Langfristige Therapie: In vielen Fällen kann eine konsequente Immuntherapie die Erkrankung erheblich bessern. Die Indikation zu einer sog. "Hyposensibilisierung" sollte vom Pneumologen nach genauer Untersuchung gestellt werden.
  7. Schon ganz früh sollte Allergien vorgebeugt werden, besonders dann, wenn in der Familie allergische Erkrankungen bekannt sind. Zur Prophylaxe gehören 6 monatiges Stillen, der Verzicht auf Haustierhaltung, keine Zufütterung von Beikost, Verminderung der Belastung mit Hausstaubmilbenantigen durch Sanierung des Bettes.
  8. Umweltreize spielen zusammen mit anderen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Allergien. Eine saubere Luft sollte deshalb im Interesse unserer Kinder oberstes Ziel politischen Handelns sein.
  9. Anzeige:
    unsere Buchtipps

    letztes Update: 20.02.2005
    Kommentare
    Wie bewerten Sie diese Seite? Bitte geben Sie eine Benotung ab:
    Unnütz (5)  Bedingt hilfreich (4)  Hilfreich (3)  Sehr hilfreich (2)  Extrem hilfreich (1) 
    Top Ten Seiten
    Impressum   |   Datenschutz   |   Mediadaten   |   Kontakt