Aventis Pharma mit weltweit erstem Ketolid-Antibiotikum
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Datum: 09.08.2001
Quelle: mz
Pressestelle: redaktion gesundheits-presse.de

Aventis Pharma mit weltweit erstem Ketolid-Antibiotikum


Ketek®, der erste Vertreter der neuen Antibiotika-Klasse der Ketolide, hat von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft der Europäischen Union (EU) die Marktzulassung für die Behandlung von ambulant erworbenen Atemwegsinfektionen erhalten. Die Genehmigung erstreckt sich auch auf Infektionen verursacht durch Erreger, die gegenüber den üblicherweise eingesetzten Antibiotika, wie zum Beispiel Makroliden, resistent sind. Der positive Bescheid der Kommission führt zu einer Marktzulassung mit vereinheitlichten Spezifikationen, die sofort in allen 15 Mitgliedstaaten der EU in Kraft tritt. Ketek wird zunächst in Deutschland ausgeboten werden und soll noch in diesem Jahr im Markt erhältlich sein. Aventis Pharma wird die Einführung dann so rasch wie möglich auf ganz Europa ausdehnen. Mit rund 7,5 Jahren von der Entdeckung des Wirkstoffs bis zum zugelassenen Produkt gelang Aventis Pharma die Entwicklung des neuen Antibiotikums sehr schnell. Ketek (800 mg oral einmal täglich) wurde zugelassen für die Behandlung von Patienten ab 18 Jahren mit leichter oder mittelschwerer ambulant erworbener Pneumonie, akuten Exazerbationen einer chronischer Bronchitis oder akuter Sinusitis oder als alternative Medikation bei Patienten ab 12 Jahren mit Tonsillitis/ Pharyngitis. Die in Phase-III-Studien im Zusammenhang mit Telithromycin am häufigsten gemeldeten unerwünschten Arzneimittelwirkungen waren Diarrhöe, Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Telithromycin wurde entwickelt, um mit einer kurzen und effektiven Behandlung und täglicher Einmalgabe ein breites Keimspektrum bei Infektionen der oberen und unteren Atemwege in der Praxis zu erfassen – auch solche Erreger, die gegen üblicherweise eingesetzte Antibiotika resistent sind. Bei chronischer Bronchitis, akuter Sinusitis, Tonsillitis und Pharyngitis sind fünf Tage, bei ambulant erworbener Pneumonie sieben bis zehn Tage Behandlungsdauer zugelassen.

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letztes Update: 17.12.2017
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