Verschlechterung des männlichen Fortpflanzungssystems
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Datum: 04.07.2001
Quelle: mz
Pressestelle: redaktion gesundheits-presse.de

Verschlechterung des männlichen Fortpflanzungssystems


Urologen sind bereits seit längerem mit einem schleichenden Anstieg von Erkrankungsfällen des männlichen Fortpflanzungssystems konfrontiert. Die Samenqualität geht kontinuierlich zurück, und man verzeichnet wesentlich mehr Fälle von Hodenkrebs und Missbildungen der Geschlechtsorgane. Erstmals vermutet ein dänischer Forscher nun hinter all diesen Symptomen eine gemeinsame Ursache, der er jetzt einen Namen verliehen hat: TDS (Testikulares Dysgenese Syndrom). So zeigen etwa jüngste Studien in Dänemark, dass die Zahl der spezifischen Erkrankungen, darunter etwa Hodenkrebs, ansteigt. Rund fünf Prozent aller männlichen Schüler haben unterentwickelte Hoden, einer von hundert Buben weist bei der Geburt einen abnormalen Penis auf und bei über 40 % der männlichen Bevölkerung ist die Spermienanzahl zu niedrig. "Weil die Symptome von TDS in den vergangen Jahren und Jahrzehnten so dramatisch angestiegen sind, glauben wir, dass Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle spielen. Schuld dürften vor allem Stoffe sein, die das Hormonsystem beeinflussen."

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letztes Update: 19.10.2018
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