Verstopfte Adern können fatale Folgen haben
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Datum: 08.06.2001
Quelle: idw
Pressestelle: Technische Universität Chemnitz

Verstopfte Adern können fatale Folgen haben


Verstopfte Adern können fatale Folgen haben
Patientenveranstaltung und "Gefäß-Mobil" informieren über Gefäßerkrankungen

Dem menschlichen Gefäßsystem werden tagtäglich Höchstleistungen abverlangt: Fünf Liter Blut fließen durch diese winzigen Röhrchen und versorgen jede Zelle des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen. Viele Millionen Deutsche allerdings leiden unter Arterienverkalkung oder Venenschwäche. Im Vorfeld einer internationalen Gefäßtagung führt das Chemnitzer Klinikum am 14. Juni 2001 in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität eine Patientenveranstaltung zum Thema "Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren in der Gefäßmedizin" durch. Die Chefärzte Prof. Dr. Johannes Schweizer von der Klinik für Innere Medizin I und Dr. Alfred Schröder von der Klinik für Gefäßchirurgie werden ab 17.30 Uhr im Chemnitzer Uni-Teil Straße der Nationen 62, Hörsaal 201, über die Gefahren von Herz- und Gefäßkrankheiten sprechen und moderne diagnostische Methoden sowie schonende Operationsmethoden vorstellen. Zusätzlich haben Interessierte von 9 bis 17 Uhr am Chemnitzer Theaterplatz die Möglichkeit, in einem "Gefäß-Mobil" ihre persönlichen Risikofaktoren bestimmen zu lassen.

Zum Hintergrund: Gefäßerkrankungen sind eine Zivilisationskrankheit. Durchblutungsstörungen entstehen, wenn es in den Gefäßen eng wird: Fettablagerungen in den Arterien können zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Raucherbein führen. Risikofaktoren für eine Arterienverkalkung gibt es viele: Rauchen gehört dazu, Übergewicht, Bewegungsmangel und Diabetes genauso wie zu hohe Blutdruck- und Cholesterinwerte. Sind die Venenklappen in den Beinen nicht mehr in der Lage, das gesamte verbrauchte Blut zurück zum Herzen zu transportieren, drohen Krampfadern und im schlimmsten Fall eine Thrombose - ein lebensgefährlicher Blutklumpen, der die Adern verstopft.
Gerade auf dem Gebiet der Gefäßkrankheiten hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Neue Diagnose- und Therapieverfahren machen schmerzlose Mikrokathetereingriffe unter örtlicher Betäubung möglich. So kann vor allem älteren Patienten geholfen werden, denen ein aufwändiger chirurgischer Eingriff nicht mehr zugemutet werden kann.

Weitere Informationen erteilen Prof. Dr. med. habil. Johannes Schweizer, Tel. (0371) 33 34 25 01, und Privatdozent Dr. med. habil. Alfred Schröder, Tel. (0371) 33 34 34 34.

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letztes Update: 27.01.2020
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